Ein Endkunde ist die oberste Kundenebene in DevWatch — er repräsentiert eine betreute Firma oder einen Mandanten in deinem MSP-Account.
DevWatch ist hierarchisch aufgebaut:
Ein Endkunde gehört immer zu deiner Organisation. Standorte hängen immer an einem Endkunden — Geräte wiederum an einem Standort, nie direkt am Endkunden.
Praxis-Tipp: Lege den Endkunden an bevor du Standorte oder Geräte einrichtest. So bleibt die Zuordnung in Listen und Reports übersichtlich.
Öffne im Portal den Bereich Endkunden und klicke auf Neuer Endkunde. Fülle die gewünschten Felder aus und speichere den Eintrag.
Anzeigename — der kurze, interne Name der in Listen und Überschriften erscheint, zum Beispiel „Müller GmbH" oder „Kunde 4711". Maximal 200 Zeichen.
Rechtlicher Name — nur nötig wenn der juristische Name von deinem Anzeigenamen abweicht, zum Beispiel bei Holdingstrukturen oder abweichenden Rechtsformen. Maximal 300 Zeichen.
Externe Referenz / Kunden-Nr. — deine eigene Nummer aus PSA, ERP oder Ticketsystem. Erleichtert die Suche und den Abgleich mit externen Systemen. Maximal 200 Zeichen.
E-Mail (Firma) — allgemeiner Firmenkontakt zum Endkunden. Dies ist nicht automatisch der Empfänger von Alarm-E-Mails — das wird auf Organisationsebene konfiguriert.
Telefon — freies Textfeld, Formatierung nach eigener Konvention.
Anschrift — Straße, PLZ, Ort und Land (zweistelliges Länderkürzel nach ISO-3166-1, zum Beispiel DE, AT, CH). Gemeint ist der Firmensitz oder die Rechnungsadresse — Objektadressen pflegst du auf Standortebene.
Interne Notizen — Freitext nur für dein Team, zum Beispiel Vertragsinfos oder Besonderheiten. Maximal 10.000 Zeichen.
Über Alarmgrenzen → Bearbeiten kannst du für einen Endkunden eigene Schwellenwerte setzen. Diese überschreiben die globalen Account-Defaults für alle Standorte und Geräte dieses Kunden — sofern auf tieferer Ebene nicht nochmals überschrieben wird.
Die Vererbungskette funktioniert so: Plattform-Defaults werden von deinem Account überschrieben, dieser wiederum vom Endkunden, dann vom Standort und schließlich vom einzelnen Gerät. Nur explizit gesetzte Werte auf einer Ebene ersetzen die jeweiligen Defaults darunter.
Ist eine eigene Überschreibung gesetzt, zeigt die Tabelle das Badge „eigen". Du kannst die Überschreibung jederzeit im Dialog wieder entfernen — dann gelten wieder die Account-Defaults.
Wähle den Anzeigenamen so wie dein Team ihn in Tickets und Reports sucht. Nutze die Externe Referenz konsequent um Doppelanlagen zu vermeiden und den Abgleich mit PSA oder ERP zu erleichtern. Pflege die Stammdaten des Endkunden für den Firmensitz — Objektadressen gehören auf Standortebene. Setze Alarmgrenzen auf Endkundenebene wenn ein Kunde einheitlich andere Schwellenwerte braucht. Für feinere Abstufungen nutze Standort- oder Geräteebene.